Aktuelles / Termine
Präsidiumssitzung
26. November 2018 | 19:30 - 22:00
Ort: Sportcasino Silbersteinplatz

Neuköllner Sportfreunde 1907 e.V.
Bahnhofstraße 49
14612 Falkensee

Tel: +49 (0) 3322 - 231 39 52
Fax: +49 (0) 3322 - 231 39 55

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AKTUELL

Leider haben die Neuköllner Sportfreunde in den letzten Wochen wieder den Tod zweier besonders berühmter Mitglieder zu beklagen. Der sehr bekannte Schrifsteller Horst Bosetzky verstarb am 16. September. Am 1. Oktober wurde unser Ausnahmeboxer Graciano Rocchigiani in Italien von einem Auto überfahren und starb mit nur 54 Jahren noch am Unfallort.  Horst Bosetzky hat den Neuköllner Sportfreunden in einem seiner Werke ein literarisches Denkmal gesetzt. Den entsprechenden Nachruf der Leichtathleten gibt es hier.
Grace hat immer wieder in Intervies darauf hingewiesen, daß er bei den Neuköllner Sportfreunden das Boxen erlernt hat. Als jüngster Deutscher Boxweltmeister fand er damit großes Gehör. Beide Sportfreunde haben den Namen des Vereins im Süden Berlins in die Welt getragen. Dafür gebührt Ihnen unser Dank und Respekt. Wir werden Horst und Grace vermissen und sie gewiss in Erinnerung behalten.

2018 Roll JHV

Mit großem Bedauern müssen wir nach Günter Heidemann leider den Verlust einer weiteren Vereinslegende vermelden, die es in die Titelleiste der NSF-Internetseite gebracht hat. Unser Ausnahme-Basketballspieler Artur „Atti“ Stolz ist am 22. Mai 2018 im Alter von 85  Jahren verstorben.
„Atti“, wie er liebevoll von den Mitspielern und Freunden genannt wurde, kam im November 1946 mit 14 Jahren über den amerikanischen Jugendclub GYA (German Youth Activitis) zum Basketballsport.
Und, nachdem in Berlin nach dem „Viermächtestatus“ wieder Vereinsbildungen möglich waren, schloss „Atti“ sich mit weiteren Jugendlichen den Neuköllner Sportfreunden an.
Als Mitglied der Jugendmannschaft der Neuköllner Sportfreunde gewann „Atti“ 1950 in Darmstadt gegen den BC Heidelberg (55:42) die Deutsche Jugendmeisterschaft.
Die Männermannschaft der Neuköllner Sportfreunde gewannen mit ihm 1951 zum ersten Mal die Berliner Meisterschaft. Ihr folgten ununterbrochen bis 1966 weitere 15 Berliner Meisterschaften.
Viermal (1961/62, 1962/63, 1963/64 und 1966/67) konnten die Neuköllner Sportfreunde mit ihm die Norddeutsche Meisteschaft erringen.
Ebenso viermal (1952, 1953, 1955 und 1963) reichte es mit ihm als Mannschaftsführer leider nur zur Deutschen Vizemeisterschaft.
„Atti“ wurde 54 mal in die Deutsche Basketballnationalmannschaft berufen, darunter waren die Höhepunkte die Teilnahme an den Europameisterschaften in Budapest (1955), in Sofia (1957) und Belgrad (1961).
Hinzu kamen unzählige Einsätze in der Berlin Stadtmannschaft und einer Auswahl der besten Basketballer in Norddeutschland.
So kann man ohne Übertreibung feststellen, „Atti“ war einer der erfolgreichsten Basketballspieler in den 50, 60 und 70er Jahren in Berlin und Deutschland.
Nicht nur mit seinem Bild in der Titelleiste der NSF-Internetseite wird er unvergessen bleiben.

(Herzlichen Dank für den Nachruf und das Foto an unser Ehrenmitglied Joachim Werra)


Manchmal ist das Schicksal ein Drecksack, insbesondere, wenn junge Menschen viel zu früh an Krebs sterben. Unser langjähriges Mitglied bei den Roosters STEFFEN MEISTER hat am 9. Mai 2018 den Kampf gegen diese miese Krankheit verloren.

Er war voller Hoffnung wieder vollkommen gesund zu werden. Trotz der Behandlungsstrapazen kam er zu  allen Spielen der Roosters und Ravens als Unterstützung. Zu gerne hätte er selbst mitgespielt, doch daß ließ die Gesundheit schon länger nicht zu.

Er hinterläßt in der Baseball und Softball Abteilung ein große Lücke.


 

Auszüge aus der Rede des Vereinspräsidenten beim Neujahrsempfang 2018 im Parkhotel Blub

Liebe Neuköllner Sportfreunde, liebe Freunde der Neuköllner Sportfreunde,

Ich erlaube mir anlässlich des Neujahrsempfangs der Neuköllner Sportfreunde einmal einige  kritische und nachdenkliche Gedanken zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen.

Vielleicht hat jemand am 27. Januar die Berliner Morgenpost gelesen. Dort war ein Interview mit dem Berliner Kabarettisten Martin Buchholz, der seinen Rückzug  von der Bühne erklärt hat. Und er sagt in dem Gespräch: Ärgerlich ist für mich, daß das Publikum mitgealtert ist. Die wirklich jungen Leute gehen lieber in die Comedy als ins politische Kabarett.

Gedanklich tauschte ich die Begriffe Comedy gegen Fitnessstudio und Kabarett gegen Sportverein aus: Ärgerlich ist für mich, daß das Publikum mitgealtert ist. Die wirklich jungen Leute gehen lieber ins Fitnessstudio als in den Sportverein. Gehören wir als Vereinsangehörige inzwischen tatsächlich zu so einer Art Dinosaurier?

In der gleichen Ausgabe der Morgenpost ist ein umfangreicher Bericht mit dem Titel „So halten sich die Berliner am liebsten fit“ zu finden. Und wir ahnen es schon: Es geht hier um den Sport in den vielen Fitnessstudios. Es fallen Begriffe wie „Das hochintensive Intervalltraining“, Personal Training, Bodyweighttraining, Yoga, Pilates, Funktionelles Training, Fitnesslevel, Aerobic, Indoorcycling u. v. m. Im Interview sagt ein Professor für Sportmedizin: „Spaß ist die entscheidende Triebfeder!“

Ja, auch ich bin dem Spaß aufgeschlossen. Und auch die Gesundheit muß beim Sport eine wesentliche Rolle spielen. Aber wo bleiben der Faktor des Wettkampfwillens und der sich aus dem Vereinsleben entwickelnde Umstand der Gemeinschaft?

Willkommen im Jahr 2018. Ich gebe aber zu, daß ich mich mit dem Zeitgeist nur schwer arrangieren kann.

Ich mache mir Sorgen um die Entwicklung des Sports und der Gesellschaft. Und beides hängt meines Erachtens durchaus miteinander zusammen, mindestens im Großen, manchmal auch im Kleinen.

Ich bin überzeugt, daß sich der Vereinssport in Deutschland auf keinem guten Weg befindet. Das begann mit der Umbenennung alter Vereine in Jägermeister Braunschweig oder Alba Berlin, ging weiter mit dem Kauf eines über 100jährigen Vereins durch einen Milliardär und mündete in der Gründung einer Fußballfirma mit dem Zeil der Gewinnmaximierung durch einen österreichischen Multimilliardär.

Wenn Sportvereine einer kleinen Gruppe oder gar einzelnen Person gehören, sind wir ganz klar auf dem Weg zu amerikanischen Verhältnissen.

Aber soll man sich wundern, wenn das IOC die Olympischen Spiele auch nur noch als Mittel des Geldscheffelns ansieht. Das Vermögen der Weltorganisation des Sports wird auf mehrere Milliarden geschätzt. Wen wundert es dann, wenn die führenden Vertreter wie Staatsgäste hofiert werden? Wenn die schönste Nebensache dem Mammon unterworfen wird, ist das nicht mehr mein Verständnis von Sport.

Doch auch die Landessportbünde und Bundesverbände tragen, so mein Eindruck, aus Gleichgültigkeit oder Gewinnsucht massiv dazu bei.

Sie ermöglichen und unterstützen derartige Entwicklungen, weil sie finanziell massiv davon profitieren. Aber sie verweisen auf die Vereinsautonomie, wenn sie eigentlich ihrer Aufsichtspflicht nachkommen müßten, um eine einheitliche Ausgestaltung des Sports zu gewährleisten, wie es gemäß Art. 9 GG ihr Recht und ihre Pflicht wäre

Eines der wesentlichen Themen ist derzeit die „Me Too-Debatte“. In diesem Zusammenhang geraten wieder einmal Sporttrainer in einen Generalverdacht. Leider scheint es inzwischen angesagt zu sein, den Übungsleitern grundsätzlich zu unterstellen, daß sie Ihre Tätigkeit vor allem darum ausüben würden, um Sportlerinnen sexuell belästigen zu können.

In der gemeinsamen Studie („safe sport“) befragten Ende 2016 Wissenschaftler der Deutschen Sporthochschule Köln und des Uniklinikums Ulm 1800 Kaderathleten ab 16 Jahren aus 128 Sportarten zu ihren Erfahrungen mit sexuellen Übergriffen. Ein Drittel der Sportler gab an, so etwas schon erlebt zu haben. 18 Prozent erzählten von Massagen oder seltsamen Berührungen. Drei Prozent schrieben, sie seien ungewollt geküßt oder sogar vergewaltigt worden.

Ungewollt geküßt oder vergewaltigt wird hier in einem Atemzug genannt. Fällt hier keinem der Unsinn dieser widersprüchlichen Semantik auf?

Bitte versteht mich nicht falsch. Selbstverständlich ist alles abzulehnen, was einen anderen massiv belästigt und natürlich gehören Sexualstraftaten verfolgt und bestraft. Aber vielleicht könnte man doch weiterhin das Gehirn einschalten und wenigstens ein bißchen differenzieren. Für das Opfer dürfte es einen ganz massiven Unterschied darstellen, ob es geküßt oder vergewaltigt wurde. Bei der genannten Vermengung werden die wirklich schlimmen Vorfälle doch völlig verwässert.

In Baden-Württemberg gab es bei 120.000 Jugendfußballern in 2016 10 Vorwürfe wegen sexueller Übergriffe, von denen zwei zur Verurteilung führten und sich mehrere nicht bestätigten. Was sind bitte 10 im Verhältnis zu 120.000? Nein, es muß heißen: 10 Vorfälle, von denen jeder nachweisbare einer zu viel ist.

In Hollywood werden in diesem Bereich gerade massive Vorwürfe gegen Schauspieler und Produzenten erhoben. Deren Oscarnominierungen wurden gestrichen. Auch der Deutsche Regisseur Dieter Wedel sieht sich derartiger Anschuldigungen ausgesetzt. Eine Schauspielerin hat gerade geäußert, daß Wedel sie 1980 massiv bedrängt hätte. Nach 38 Jahren fällt der Frau das ein? Warum nicht früher ? Aus Angst heißt es.

Ich hätte als Kind solche Dinge erzählt und bin auch sicher, daß mein Kind mir so etwas erzählen würde, denn dafür gibt es Eltern oder Freunde.

Die Unschuldsvermutung ist längst außer Kraft gesetzt. Wie gesagt, es darf keine sexuelle Gewalt im Sportverein geduldet werden. Allerdings müssen wir auch aufpassen, daß sich das Ganze nicht ins komplette Gegenteil verkehrt und pauschal eine bloße Behauptung als Tatsache anerkannt wird.

Was will ich damit sagen? Entweder bin ich wirklich beschränkt und bekomme nichts mit, oder die Welt dreht zwar vielleicht langsam ab. Trost ist auf jeden Fall, dass in unserem Verein doch vieles in den richtigen Bahnen läuft.

Und so gilt es also wieder all denen Dank zu sagen, die zum Gelingen dieses großartigen Sportvereins beitragen und Jugendliche davon abhalten, unsinnige Sachen zu machen, um diese für ein paar „Likes“ ins Netz zu stellen.

Ich danke an dieser Stelle allen Ehrenamtlichen des Vereins. Was das geschäftsführende Präsidium und die Abteilungsvertreter auf Hauptvereins- und Abteilungsebene an Arbeit leisten, ermöglicht erst die sportlichen Erfolge. Zudem ist es dann positiv, wenn wir 2017 eine Steigerung der Mitgliederzahl um 200 verzeichnen konnten.

Zum Schluss kommen wir zu einer Auszeichnung der besonderen Art, die für die Mitglieder des geschäftsführenden Präsidiums eine Herzensangelegenheit ist. Zu ehren ist eine Frau, die es als eine von neun Neuköllner Sportfreunden auf die Titelleiste der NSF-Internetseite gebracht hat. Und natürlich war sie nicht, nein sie ist, NSF’erin des Jahres, denn dieser Titel ist ebenso unvergänglich wie ein Olympiasieg und ob seiner Einzigartigkeit pro Jahr vielleicht noch wertvoller.

Dazu paßt dann natürlich auch die wohl unvollständige Liste ihrer sportlichen Erfolge:

Was ich finden konnte waren:

2 x Berliner Meisterin 1994, Berliner Meisterin 1996, 1997 und 1999

Deutsche Meisterin 2003

Vizeweltmeisterin Mannschaft 2002 und 2005

Weltmeisterin Mannschaft 2000 und 2004

Weltmeisterin Einzel, Doppel und Kombination 2002 und in diesem Jahr natürlich auch die Nummer 1 der Weltrangliste im Classikkegeln.

Sie ist Jahrgang 1972 und trat 1992 mit Gründung der Damenkegelabteilung den Neuköllner Sportfreunden bei und ist neben Ingrid-Jung Fringel und Ihrem Mann eins von drei verbliebenen Mitgliedern unserer Kegelsportabteilung. Sie hält ihrem Verein die Treue.

Das alles ist Grund genug, sie heute zum Ehrenmitglied der Neuköllner Sportfreunde zu ernennen, unsere fünfmalige Weltmeisterin im Sportkegeln Nicole Müller.


Mit Bestürzung müssen wir den Tod eines weiteren Ehrenmitgliedes zur Kenntnis nehmen. Unser langjähriger Kassenprüfer

Karolus Herzberg

verstarb plötzlich und unerwartet kurz vor unserem Neujahrsempfang, zu dem er sein Kommen noch zugesagt hatte. Nähere Umstände sind bisher nicht bekannt. Für die Handball-Abteilung und den gesamten Verein ist sein Tod ein schwerer Verlust.
Er war ein reizender älterer Herr, der von allen Sportfreunden geschätzt und gemocht wurde.


Kurzbericht zum Neujahrsempfang 2016

 

Bereits zum achten Mal fand der traditionelle Neujahrsempfang des Vereins im Parkhotel Blub statt. Und wieder wurden die anwesenden Mitglieder, Vereinsfreunde und die Ehrengäste Bezirksbürgermeisterin Dr. Franziska Giffey, Sportstadtrat Jan-Christopher Rämer sowie der Vorsitzende des Sportausschusses der BVV Neukölln, Olaf Schenk, hervorragend bewirtet. Bezirksbürgermeister a. D. Heinz Buschkowsky konnte leider nicht zum Neujahrsempfang erscheinen, ließ aber die besten Grüße an die Neuköllner Sportfreunde ausrichten. Präsident Detlef Oeffner nahm schon kurz nach der offiziellen Begrüßung die Ehrung des NSF’er des Jahres 2015 vor. Wieder einmal war es ein Leichtathlet, der national und international auf sich und damit unseren Verein aufmerksam machen konnte. Der neunzehnjährige jährige Marvin Heinrich (Foto rechts gemeinsam mit Schriftführer und Ehrenmitglied Thomas Völzke) trat 2011 dem Verein bei. Er spezialisierte sich auf die Distanz über 800 m und nahm an mehreren Deutschen Meisterschaften teil.  2014 belegte er bei der DM der U 18 in Wattenscheid 2. Platz. 2015 kam er bei der DM der U 20 sowohl in der Halle als auch im Stadion auf den 3. Rang. Er nahm an der EM der U 20 in Eskilstuna/Schweden  teil und kam bis ins Halbfinale.  Im Dezember lief er in Toulon/Frankreich bei der Cross-EM über die lange Distanz mit. Von 2013 bis 2015 war Marvin  ununterbrochen Berliner Meister in der Jugend über 800 m. Seit 2014 ist er Mitglied der Nationalmannschaft. Seine Bestzeit über 800 m: 1:50,12 min.; über 1500 m: 3:49,58 min. Seine Perspektive? WM Teilnahme der U 20 in Polen und Olympiateilnahme 2020.

Nach dem Essen ergriff Frau Dr. Giffey (Foto links), erstmals als Bezirksbürgermeisterin, das Wort. Sie sprach das turbulente Jahr 2015 an, in dem die Unterbringung von Flüchtlingen auch für den Bezirk Neukölln das beherrschende Thema war. Und es ist davon auszugehen, dass es 2016 dabei bleiben wird. Wenn Sporthallen für Flüchtlinge sichergestellt werden, geht das immer zu Lasten und Vereins- und Schulsports. Fünf Hallen wurden in Neukölln belegt, und Frau Dr. Giffey war mit dem Bezirksstadtrat Jan-Christopher Rämer immer dabei. Bei dem  politischen Handlungsrahmen des Landes Berlin ist auch die Wahrung des sozialen Friedens zu beachten. In Neukölln sollten vier weitere Sporthallen sichergestellt werden. Das konnte verhindert werden, indem der Bezirk das leer stehende Gebäude von C & A zur Verfügung stellte. Die Bezirksbürgermeisterin betonte, dass sie nicht nachlassen würde, die  Landespolitik über die Aspekte von der Basis, eben aus Neukölln, zu berichten. Aber es gibt auch aus unserem Bezirk viele Lichtblicke, und zu denen gehören die Neuköllner Sportfreunde.

Mit der goldenen Ehrennadel für seine Verdienste für die Fußballabteilung wurde Alexander Mücke geehrt. Für die 25-jährige Mitgliedschaft erhielten die gleiche Auszeichnung die Leichtathleten Jürgen Westermann, Katja Hermannek-Grasse und Volker Hellriegel.

Die knapp 100 Anwesenden genossen bei vielen Gesprächen die angenehme Atmosphäre. Es war ein schöner Sonntag.

 Vö.


Nachdem bereits unsere Ingrid Jung-Fringel 2011 zu Berlins Ehrenamtlicher des Jahres ausgezeichnet worden war, stellen die Neuköllner Sportfreunde nun auch mit Lisa Marie Kwayie die Nachwuchssportlerin des Jahres 2014

Am 16. Februar 2015 kamen im Bluemax Theater am Potsdamer Platz Berlins Nachwuchssportler des Monats 2014 zusammen. Es ging um die Entscheidung, wer von den zwölf Sportlerinnen und Sportlern zum „Nachwuchssportler des Jahres“ gekürt werden sollte. Lisa Marie Kwayie konnte es anfangs nicht glauben, dass sie die Wahl gewonnen hatte. Der Beifall für die Nachwuchssprinterin der Neuköllner Sportfreunde fiel herzlich und laut aus. Lisa erhielt als Preis u. a. einen Scheck über 750 Euro.

Bei der Wahl, bestehend aus einer Online-Abstimmung (danke an alle, die für Lisa gestimmt haben) und einer Juryentscheidung, landete die Dritte der U20-WM mit der DLV-Sprintstaffel knapp vor Schwimmerin Sonnele Öztürk auf Platz 1.

Ihre Qualitäten hat Lisa bereits in der Hallensaison 2015 gezeigt. Sie wurde Norddeutsche Jugendmeisterin über 200 m sowie deutsche Vizemeisterin der Jugend über die gleiche Strecke. Bei der Deutschen Leichtathletikmeisterschaften der Erwachsenen kam sie über 60 m bis ins Halbfinale. Für ihre gezeigten Leistungen wurde sie für den U20-Länderkampf gegen Frankreich und Italien in Lyon am
28. Februar für das DLV-Team nominiert.

Auf der Internetseite des Berliner Leichtathletikverbands (www.leichtathletik-berlin.de) ist ein ausführliches und lesenswertes Interview mit Lisa Marie zu finden. Lisa, wir freuen uns für Dich über diese außergewöhnliche Ehrung! Und natürlich sind wir darauf stolz, dass Du unseren Verein und somit die Startgemeinschaft Neukölln so würdig vertrittst. Unser Dank und unsere Anerkennung geht natürlich auch an Coach Frank Paul und den gesamten Stab der Leichtathletik-Abteilung. Wir wünschen Dir für Deine sportliche Karriere weiterhin alles Gute!


Rückblick auf den NSF-Neujahrsempfang im Parkhotel „Blub“

Klagen auf hohem Niveau, so ließe sich die Ansprache des Vereinspräsidenten beim Neujahrsempfang 2015 zusammenfassen. Detlef Oeffner bedauerte, daß im Jahr 2014 „nur“ drei Deutsche Meistertitel im Cheerleading bzw. durch Rollkunstläuferin Luisa Kristina Scherf gewonnen werden konnten. Zwei Vize-Europameisterschaften, eine Bronzemedaille bei Weltmeisterschaften, weiterer fünf Deutsche Vizemeisterschaften und zahlreiche Titel und Pokale auf Berliner- und Regionaler Ebene zeugen von der sportlichen Leistungsfähigkeit des Vereins. Es hätten aber einige Titel mehr sein dürfen, betrachtet man sich die eine oder andere Vizemeisterschaft! Aber bitte, die NSF’er brauchen ja noch Ziele für die Zukunft.

Der Präsident bedankte sich für die Arbeit der Abteilungsvertreter, Trainer und Helfer, ohne die die Erfolge und das Funktionieren des Vereins undenkbar wären.

Besonders erfreulich war, daß erneut Sportstadträtin Dr. Franziska Giffey (Foto links ) und, trotz eines heftigen Schnupfens, Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (Foto rechts) als Ehrengäste begrüßt werden konnten. Dass er diesmal letztmalig in seiner Funktion als Bezirksbürgermeister am Tisch Platz nahm, konnte keiner der Anwesenden ahnen. Was ließe sich aus unserer Sicht alles zu Herrn Buschkowsky sagen? Fassen wir es hier kurz zusammen: Neukölln ist überall, Buschkowsky leider nicht !

Frau Dr. Giffey erläuterte in ihrer Ansprache an die Vereinsmitglieder die aktuelle Situation mit dem zunehmenden Flüchtlingsstrom, der Berlin erreicht. In diesem Zusammenhang erging vom Landesamt für Gesundheit und Soziales die Aufforderung auch an den Bezirk Neukölln, eine Sporthalle für die Unterbringung der Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen. Stattdessen stellte der Bezirk ein ehemaliges Schulgebäude bereit, daß durch den Umzug von Schülern in gerade fertig gestellte neue Räume der ehemaligen Thomas-Morus-Hauptschule frei geworden war. Die neu nach Berlin gekommenen Menschen werden sich in einer derartigen Unterkunft sicherlich deutlich besser aufgenommen fühlen als in einer zweckentfremdeten Sporthalle. Frau Dr. Giffey betonte, dass sie sich weiter für eine uneingeschränkte Nutzung der bezirklichen Sporthallen durch den Schul- und Vereinssport einsetzen wird.

Als Dritte der Deutschen Meisterschaften U20 über 100 Meter, zweifache Deutsche Vizemeisterin über 200 Meter und Dritte der Weltmeisterschaften in der Sprintstaffel wurde die 18-jährige Lisa Marie Kwayie (Foto mit Trainer Frank Paul) zur Neuköllner Sportfreundin des Jahres ernannt.

Aufgrund seiner Verdienste für den Verein wurde Präsident Oeffner zum Ehrenmitglied ernannt. Der stehende Beifall der anwesenden Sportfreunde zeugte davon, dass man sich seiner Arbeit und seinem Einsatz für die Abteilungen auch in schwierigen Zeiten bewusst ist.

Zum Abschluss geht der Dank an unser Ehrenmitglied Ingrid Jung-Fringel (Foto), die den Neujahrsempfang gewohnt souverän und perfekt organisiert hatte. Und natürlich müssen an dieser Stelle auch die Bediensteten des Park-Hotels Blub genannt werden, die mit einem hervorragenden Buffet und einer aufmerksamen Bedienung wieder überzeugt haben.

 


Neujahrsempfang 2014 vor „vollem Haus“

 

 

Richtig gut besucht war der traditionelle Neujahrsempfang der Neuköllner Sportfreunde. Auch Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (rechts mit NSF-Präsident Detlef Oeffner) und Sportstadträtin Dr. Franziska Giffey (links) konnten wieder als Ehrengäste begrüßt werden. Allerdings gab es auch erneut zahlreiche Erfolge zu vermelden. In neun der 14 Leistungssport treibenden Sportarten konnten Meisterschaften und Medaillen auf regionaler, nationaler uns sogar internationaler Ebene gewonnen werden.
Herausragend waren dabei eine weitere Vizeeuropameisterschaft unserer Bowlinglegende Gisela Insinger, die drei Deutschen Meistertitel der Cheerleader und der erneute Gewinn der Deutschen Fußballmeisterschaft durch unser ü50-Team.
Erfreulich ist auch, daß die Mitgliederzahl sich um rund 200 gesteigert hat.
Jürgen und Hartmut Fringel wurden für 50jährige Mitgliedschaft zu Ehrenmitgliedern ernannt, Chantal Volkmann erhielt für 25jährige Mitgliedschaft die goldenen Ehrennadel.
Uwe Kippel, der Kapitän der ü50-Fußballer erhielt stellvertretend für die gesamte Mannschaft des zweimaligen Deutschen Meisters den Pokal als Neuköllner Sportfreund des Jahres.


Leid und Freud im Sport liegen ja so oft so dicht beieinander.

Bei der Männermannschaft der Berlin Bears klaffen leider Anspruch (Aufstieg in die 2. Bundesliga) und Wirklichkeit deutlich auseinander. Im entscheidenden Spiel gegen den Abstieg aus der Regionalliga bei den Spandau Bulldogs verlor das Team mit 7:21 und findet sich nun in der Viertklassigkeit wieder.

Die Flagmänner verloren die Wiederauflage des letztjährigen Halbfinals, das ja Zwischenstation zum Deutschen Meistertitel gewesen war, diesaml leider sehr unglücklich mit 16:17 und können ihren Titel damit leider nicht verteidigen.

Unsere Softballdamen der NSF-Ravens hielten gegen die SCC-Challengers im ersten Finalspiel um die Berlin-Brandenburgische Meisterschaft auf heimischen Platz bis zum vorletzen Inning gut mit. Doch den letzten Spielabschnitt kann man getrost als Inning des Grauens bezeichnen, als den Gästen alles und den Ravens nicht mehr viel gelang. Am Ende hieß es 1:14. Die Chancen, bei den Challengers am kommenden Sonntag, den Titel zu verteidigen, sind damit für unsere Damen leider nicht so gut.

Allerdings waren auch unsere ü50-Fußballer am Olympiastadion auf der Mission Titelverteidigung bei den zweiten offiziellen Deutschen Meisterschaften in dieser Alterklasse unterwegs.
Mit SG (Wormatia) Worms, Hamborn 07 und Hannover 96 waren gleich drei ehemlige oder aktuelle Bundesligisten die Konkurrenten. Hinzu kamen der Süddeutsche Meister aus Stadelhofen und der VfB Mahlow als Nordostdeutscher Vizemeister.
Zumindest bei der vier erstgenannten Mannschaften darf man davon ausgehen, daß die finanziellen Möglichkeiten dieser Vereine deutlich bessere sind.
Nahezu allen Akteuren sah man an, daß sie schon das eine oder andere Mal gegen den Ball getreten hatten. Trotzdem konnten auch ehemalige Profis über unsere NSFer nur staunen.
In den drei Sonnabendspielen gab es drei Siege, die größtenteils mit drückender Überlegenheit erzeilt wurden. Auch das erste Sonntagspiel gegen Hamborn endete mit etwa 85 % Ballbesitz und 12 zu 0 Torchancen, blieb aber leider wegen eines überragenden Hamborn-Keepers torlos.
So gab es wie schon 2012 wieder ein echtes Finale gegen Hannover 96. Unser Team hatte in den Spielen zuvor nur ein Gegentor hinnehmen müssen, so daß das abschließende 1:1 Unentschieden zum erneuten Gewinn der Deutschen Meisterschaft reichte.
Somit steht in den Analen der offziellen Deutschen Fußballmeister ü50 weiterhin nur ein Name, nämlich der der Neuköllner Sportfreunde !!!

Sportlich läuft es bei den Neuköllner Sportfreunden weiterhin richtig gut.

Daß die Softballdamen wieder das Finale um die Berlin-Brandeburgische Meisterschaft erreichen würden, war erwartet und schon seit Wochen klar. Daß aber auch das neugegründete Männerteam den Sprung ins Finale schaffen konnte, kam eher unerwartet.

Unseren Mike Fanslow ließ das Kampfgericht durch eine sehr umstrittene Finalniederlage leider seinen Deutschen Meistertitel U23 im Schwergewichtsboxen nicht verteidigen. Aber auch eine Deutsche Vizemeisterschaft ist ein schöner Erfolg.

Währenddessen nimmt unsere Bowling-Europameisterin Gisela Insinger in den USA an den Weltmeisterschaften teil. Daß gegen die Profispielerinnen die Siegchancen eher gering sind, stört überhaupt nicht.

Die Flagfootballer sind derart angsteinflößend, daß gleich zwei Gegner gar nicht mehr zum Ligaspiel antreten wollten. Die offizielle Wertung mit 20:0 für die Bears ist somit für die anderen Teams eher schmeichelhaft. Allerdings wird es im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft durchaus nicht ganz leicht für unseren Titelverteidiger.

Titelverteidigung ist auch das Motto für unsere Ü50-Fußballer, die am Wochende 14.-15- September am Olympiastadion erneut den Deutschen Meistertitel gewinnen wollen.
Doch zuvor wollte man am 17. August gerne auch den Nordostdeutschen Titel holen, nachdem man sich im letzten Jahr ja „nur“ als NOdt-Vizemeister zum DFB-Finalturnier qualifiziert hatte. Mit dem souverän gewonnen Berliner Titel im Gepäck, konnte man ohne Druck (der Titelverteidiger ist für das Finalturnier gesetzt) nach Waltersdorf fahren. Dort wurden alle sechs Gegner deutlich beherrscht. Im entscheidenen Spiel gegen den Meister aus MeckPom gewannen unsere Männer mit 4:0 (bei 20 Minuten Spielzeit !). Die Aufzählung Berliner-, Nordostdeutscher- und Deutscher Meister 2013 würde sich wirklich richtig gut anhören. Dazu viel Erfolg !

Berliner Fußballmeister mit Rekordergebnis

Am 13. Juni 2013 konnte ich wieder einmal erfahren, was für außergewöhnliche Menschen den Neuköllner Sportfreunden angehören. Nachdem die Ü50-Fußballer im Jahr 2012 Berliner und Deutscher Meister hatten werden können, rüsteten natürlich Vereine wie die Reinickendorfer Füchse oder Hertha BSC personell in dieser Alterklasse gewaltig auf. Die Titelverteidigung allein auf Berliner Ebene schien sehr schwierig zu werden.

Gegen Hertha BSC schoß die Mannschaft in einem Spiel dann jedoch zehn (!) Tore und schraubte im letzten Punktspiel der Saison das Ergebnis auf 23 Siege aus 26 Spielen bei nur einer einzigen Niederlage. Das ergab 71 von 78 möglichen Punkten bei 117:25 Toren und natürlich die erneute Berliner Meisterschaft. Für die Deutschen Meisterschaften 2013 hat man sich damit erneut qualifiziert und kann, wie geplant, den Titel verteidigen.


Die Herzlichkeit und Harmonie in diesem Team wurde bei der anschließenden Meisterfeier von all den Spielern gelobt und herausgestellt, die schon Erfahrungen in anderen Berliner Vereine hatten sammeln müssen. Das gilt ja nicht für alle NSFer, spielen doch einige von ihnen bereits seit ihrer Kindheit für den Verein im Süden Berlins.

So ist es dann auch bemerkenswert, wenn der Mannschaftskapitän Uwe Kippel, der seit Jahrzehnten ein nicht hinwegzudenkender Eckpfeiler aller NSF-Mannschaften ist, in denen er gespielt hat, sich mit zitternder Stimme dafür bedankt, daß er in dieser Ü50-Mannschaft mitspielen darf.

Vom Platzwart bis zum vierten Torhüter bekamen alle „Väter des Erfolges“ ihre verdiente Anerkennung.


Peter Spieß bekam als NSFer des Jahres im Kreise seiner Freunde seinen kleinen Pokal überreicht, der im Januar noch nicht fertig war. Den Titel und den großen Wanderpokal hatte er ja schon beim Neujahrempfang erhalten.

Bei solch einer Feier weiß man dann ganz genau, warum man sich seit mehr als 20 Jahren im Präsidium dieses großartigen Vereins engagiert.

Detlef Oeffner, Präsident

 

Erfolgreicher Juni

Der sechste Monat des Jahres läuft für die Neuköllner Sportfreunde wieder richtig gut.

So wurde unser Mike Fanselow Berliner Meister der Boxer im Schwergewicht.
Unser wiedergegründetes Baseballteam der Roosters startete mit zwei Siegen in die Saison. Der Deutsche Flagfootball-Meister der Berlin Bears konnte die ersten vier Ligaspiele gewinnen. Die Ü50-Fußballer stehen ebenfalls bereits als erneuter Berliner Meister fest und werden das nach dem letzten Spieltag gebührend feiern.
Bei den Berlin-Brandeburgischen Meisterschaften in der Leichtahletik gab es drei Meistertitel und fünf weitere Plätze auf dem Podium.
Unser Rollkunstläuferinnen gewannen nicht weniger als 13 Gold-, fünf Silber- und acht Bronzemedaillen bei den Berliner Meisterschaften.

Das geschäftsführende Präsidium wünscht allen Neuköllner Sportfreunden und Freunden der Neuköllner Sportfreunde eine schöne Sommerpause und weiterhin viel Erfolg !!!

 

Tief betroffen müssen wir von dem Tod unseres Sportfreundes Kurt Sobota Kenntnis nehmen. Er ist überraschend am 11. Mai gestorben. Im Januar 2012 war er aufgrund seiner 50-jährigen Vereinstreue zum Ehrenmitglied der Neuköllner Sportfreunde ernannt worden. Genau diese Beständigkeit zeichnete ihn in seinem Leben aus. Nach seiner aktiven Zeit als Läufer ließ er sich regelmäßig auf dem Platz blicken und blieb zahlendes Mitglied. Er zeigte sich immer interessiert an den sportlichen Entwicklungen der Abteilung. Als Ende der achtziger Jahre der Lauftreff Britzer Garten von den Leichtathleten des Vereins ins Leben gerufen wurde, nahm Kurt am sonntäglichen Laufen teil. Darüber hinaus war er regelmäßig bei den Volksläufen als gern gesehener und zuverlässiger Helfer dabei. Er benötigte nicht viele Erklärungen, sondern half dort, wo gerade jemand gebraucht wurde. Er war ein angenehmer und lebenskluger Gesprächspartner, der mit seinem feinen Humor im Verein angesehen war.

Zum Leben gehört es nun einmal dazu, dass die Gesundheit einem meist viel zu früh einen Strich durch die Planungen und Vorhaben der kommenden Jahre macht. Vor einigen Jahren erlitt Kurt einen Schlaganfall. Er nahm nun am Training der Koronarsportabteilung unseres Vereins teil. Auch hier fand er durch seine sympathische Art ein hohes Maß an Anerkennung.

Mit seiner Ehefrau Ingrid war er nun knapp 55 Jahre verheirat. Sie hielten zusammen, waren füreinander bestimmt. Einige weitere Jahre wären ihnen zu gönnen gewesen, zumal sie sich sehr an ihrer Familie und insbesondere an ihrem Urgroßenkel erfreuten. Kurt wird nicht nur seiner Familie, sondern auch den Neuköllner Sportfreunden mit der Leichtathletikabteilung, dem Lauftreff und der Abteilung Gesundheitssport fehlen.

Thomas Völzke
-Schriftführer des Präsidiums-


Wir trauern um unser Ehrenmitglied

JÜRGEN STOBERNACK

Der langjährige Vorsitzende unserer Gesundheits- und Koronarsportler ist am 7. Februar 2013 leise von dieser Welt gegangen. Nicht einmal zwei Wochen zuvor hatte er noch im Kreise seiner Abteilungskameraden an unserem traditionellen Neujahrsempfang teilgenommen.

Die Trauerfeier findet am Freitag, den 22. März 2013 um 12.00 Uhr auf dem Parkfriedhof Neukölln, Buckower Damm 148 (zufahrt Hüfnerweg) statt.

Wir werden unserem Sportfreund ein ehrendes Andenken bewahren.

Das Präsidium der Neuköllner Sportfreunde


Neujahrsempfang wieder ein voller Erfolg

Mit rund 120 Teilnehmern, darunter die Sportstadträtin Dr. Franziska Giffey und die Sportausschußvorsitzende Violetta Barkusky-Fuchs, war der traditionelle Neujahrsempfang der Neuköllner Sportfreunde im Parkhotel Blub wieder ein voller Erfolg.
Ein Europa- und ein Deutscher Meistertitel im Bowling durch Gisela Insinger sowie drei weitere Deutsche Meisterschaften durch Monika Lis im Rollkunstlaufen, die Flagfootballer der Berlin Bears und die ü50-Fußballer wurden noch einmal kräftig bejubelt. Hinzu kamen drei Deutsche Vizemeisterschaften und rund 50 weitere Titel bei Berliner und Ostdeutschen Meisterschaften, darunter erstmals der Berlin-Brandeburgische Titel für die Softballdamen der NSF-Ravens.
In nicht weniger als acht von 13 am Wettkampfsport teilnehmenden Sportarten konnten sich NSF-Sportler im Vordefeld bei Deutschen Meisterschaften platzieren.
Sibylle Oeffner-Pohl (Boxabteilung), Tamara Weichold und Ramona Hönicke (beide Baseball) wurden für ihre besonderen Verdienste mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.
Jochim Werra wurde für 50jährige Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied ernannt.
Zu Tränen gerührt war der neue NSFer des Jahres. Peter Spiess krönte mit dem Deutschen Meistertitel seiner Seniorenfußballer, deren größter Sponsor, Förderer und Anhänger er über Jahrzehnte ist, sein sportliches Lebenswerk.


Große Ehre für Ingrid Jung-Fringel und NSF

Ende November wurde unserer Ingrid Jung-Fringel eine der größten Ehrungen zuteil, die der Berliner Sport zu vergeben hat. Vom Landessportbund Berlin wurde Ingrid für ihr jahrzehntelanges Engagement im Sport als „EHRENAMTLICHE des JAHRES 2011“ ausgezeichnet. Verbunden war die Ehrung mit einem nicht ganz kleinen Einkaufsgutschein.
In seiner Laudatio verwies LSB-Planungschef Dietrich Dolgner darauf, daß die Entscheidung über den ersten Platz zugunsten von Ingrid sehr schnell gefallen sei, was in Anbetracht ihrer Erfolge als aktive Rollkunstläuferin und Sportkeglerin, als Trainerin im Rollkunstlaufen und natürlich als Funktionsträgerin nicht wirklich verwundert.
Herzlichen Glückwunsch an Ingrid Jung-Fringel auf deren Auszeichnung alle Neuköllner Sportfreunde,  genau wie Schriftführer Thomas Völzke, der Ingrid als Vereinsvertreter zum LSB begeleitet hatte,  sehr stolz sein dürfen.

Gisela Insinger gewinnt zwei Goldmedaillen

Ihrer gewaltigen Sammlung hat die herausragende Bowlingspielerin Gisela Insinger zwei weitere internationale Titel hinzufügen können.
Bei den World Senior Classics in Kuala Lumpur gewann sie mit Partnerin Marianne Pelz den Titel im Damendoppel, Bronze in der Mannschaft und beendete schließlich auch mit dem All-Event den wichtigsten Wettbewerb als strahlende Siegerin. Langsam gehen für diese grandiose Frau die Superlative aus.

Die letzten Monate waren für die Neuköllner Sportfreunde sehr erfolgreich.

Zunächst verteidigte Monika Lis ihren Titel als Deutsche Meisterin der Meisterklasse im Rollkunstlaufen. Gisela Insinger wurde Deutsche- und Europameisterin im Bowling der Seniorinnen, die ü50-Mannschaft Deutscher Meister im Fußball. Die Flagfootballer der Belin Bears gewannen den fünften Deutschen Meistertitel in sechs Jahren. Die NSF Ravens gewannen zum ersten Mal den Titel des Berlin-Brandeburgischen Meisters im Softball.

Hinzu kommen eine ganze Anzahl an Berliner und Brandenburgischen Meistertiteln im Rollkunstlaufen und in der Leichtathletik.

Eine Präsentation der Laureus Sports for good Gruppe für den Europavorstand dieser Stiftung in der Boxhalle der Neuköllner Sportfreunde brachte große Resonanz bis hin zum Bericht im ZDF Morgenmagazin.