{"id":44,"date":"2012-05-24T21:36:27","date_gmt":"2012-05-24T21:36:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.neukoellner-sportfreunde.de\/?page_id=44"},"modified":"2025-01-02T10:55:33","modified_gmt":"2025-01-02T10:55:33","slug":"basketball","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.neukoellner-sportfreunde.de\/?page_id=44","title":{"rendered":"Basketball"},"content":{"rendered":"<h4>Basketball bei den Neuk\u00f6llner Sportfreunden. Eine Abteilung der Neuk\u00f6llner Sportfreunde seit 1949.<\/h4>\n<p><strong>Ansprechpartner:<\/strong><\/p>\n<p>Werner Neumann<br \/>\nGoetheallee 1<br \/>\n14612 Falkensee<\/p>\n<p>Tel. (03322) 20 26 19<br \/>\nFax (03322) 20 26 21<br \/>\nTel. (d) (030) 9014 2582<\/p>\n<p>E-Mail: <a href=\"mailto:basketball@neukoellner-sportfreunde.de\">basketball@neukoellner-sportfreunde.de<\/a><\/p>\n<p align=\"CENTER\"><span style=\"font-size: large;\"><u><b>Basketball bei den \u201eNeuk\u00f6llner Sportfreunden 1907\u201c &#8211; Berlin <\/b><\/u><\/span><\/p>\n<p>Im November 1946, also einige Zeit vor der offiziellen Gr\u00fcndung des Berliner Basketball Verbandes im Sommer 1949 (selbst der Deutsche Basketball Bund wurde erst im Oktober 1949 gegr\u00fcndet), fassten ein paar sportbegeisterte Neuk\u00f6llner Jungen den Entschluss, sich unter der Anleitung des amerikanischen Leutnants Maurer und des Sergeants Charles Buss im GYA (German Youth Activities), einem amerikanischen Jugendclub auf dem Tempelhofer Flughafen Gel\u00e4nde, zur Aus\u00fcbung des Basketballsports zusammenzufinden.<\/p>\n<p>Es waren dies: Joachim Bestvater (15 Jahre), Joachim Reiche (16 Jahre), G\u00fcnter Schmidtchen (15 Jahre), G\u00fcnter Seiffert (14 Jahre), Artur Stolz (14 Jahre) und J\u00fcrgen Walter (15 Jahre) Gleichzeitig spielten auch einige Sportkameraden die amerikanischste aller Sportarten, n\u00e4mlich Baseball.<\/p>\n<p>Nach emsigem Training fand das erste Basketballspiel am 16. M\u00e4rz 1948 in der Finkensteinallee gegen den dortigen GYA-Club statt und wurde von uns \u00fcberzeugend gewonnen.<\/p>\n<p>Nach dem Ende des 2. Weltkrieges hatte Berlins sowjetischer Stadtkommandant Nikolai Bersarin im April 1945 einen Befehl erlassen, nachdem die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) und alle ihre Gliederungen aufzul\u00f6sen waren. Da auch die Sportvereine seit 1938 Mitglied des National-sozialistischen Reichsbundes f\u00fcr Leibes\u00fcbungen (NSRL) waren, galt das Verbot auch f\u00fcr sie. Erst Mitte 1949 verst\u00e4ndigte man sich in Berlin auf ein kommunal gest\u00fctztes Konzept. Es konnten kommunale Sportgruppen gebildet werden, in denen allerdings nur Sportler agieren durften, die in den jeweiligen Stadtbezirken registriert waren.<\/p>\n<p>So beschlossen die o. a. Gr\u00fcndungsmitglieder bei dem seit 1907 bestehenden Verein \u201eNeuk\u00f6llner Sportfreunde\u201c eine Basketballabteilung zu er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Erster Abteilungsleiter wurde G\u00fcnter \u201eKuppa\u201c Seiffert, der dieses Amt bis 1961 aus\u00fcbte.<\/p>\n<p>Viele neue Mitglieder, die sich zum Teil aus der Schule kannten, stie\u00dfen in der zweiten Phase dazu, u. a. Lothar Keyer (18 Jahre), Hilmar Wegner (17 Jahre) und Wolfgang Strietzel (16 Jahre).<\/p>\n<p>Aufgrund des weiteren Mitgliederzuwachses konnte sogar eine zweite M\u00e4nnermannschaft gebildet werden, und es entstand auch eine Damenmannschaft.<\/p>\n<p>Die Trainerausbildung ging teilweise in deutsche H\u00e4nde \u00fcber. Hier geb\u00fchrt Walter Widwald besonderer Dank, der unerm\u00fcdlich an der Grundschulung der Basketballer \u201efeilte\u201c. Aber als gro\u00dfes Vorbild blieb die Spielweise der Amerikaner.<\/p>\n<p>Vom Berliner Basketball Verband wurden wir im Juli 1949 als Teilnehmer f\u00fcr die 1. Deutsche Jugend Basketballmeisterschaft in Darmstadt gemeldet. Die Vizemeisterschaft bei der ersten Teilnahme war ein gro\u00dfer Erfolg.<\/p>\n<p>Da im darauf folgenden Jahr die Berliner Jugendmeisterschaft gewonnen wurde, war wiederum die Teilnahme an der Deutschen Jugendmeisterschaft in Darmstadt gesichert. Diesmal langte es sogar zur Meisterschaft. Im Endspiel im August 1950 wurde die Mannschaft des BC Heidelberg mit 55:42 bezwungen. Die erfolgreichen Teilnehmer waren: Horst Wille, Horst J\u00fcttner, Wolfgang Strietzel, Werner Geske, Hilmar Wegner, G\u00fcnter Seiffert und Artur Stolz.<\/p>\n<p>Die Zeitungen in Berlin titelten: Bravo, Neuk\u00f6llner Basketballer!<\/p>\n<p>Besonderer Dank gilt den Verantwortlichen der amerikanischen Streitkr\u00e4fte, die f\u00fcr den Transport der Mannschaft teils durch Flugzeuge , teils durch die Eisenbahn sorgte.<\/p>\n<p>Bei dem Turnier fiel besonders Artur \u201eAtti\u201c Stolz mit herausragenden Leistungen auf, so dass er f\u00fcr die deutsche M\u00e4nnermannschaft f\u00fcr die Europameisterschaft 1951 in Paris als Nationalspieler nominiert wurde.<\/p>\n<p>Diesem ersten Einsatz im Nationalteam sollten noch weitere 53 Berufungen folgen u. a. bei den Europameisterschaften in Budapest (1955), in Sofia (1957) und in Belgrad (1961), so dass \u201eAtti\u201c der erfolgreichste Berliner Basketballer der 50ziger bis 70ziger Jahre in Deutschland wurde.<\/p>\n<p>Nach einer Aufstellung der Zeitschrift \u201eBasketball\u201c Nr.14\/66 vom 20.7. 1966,<\/p>\n<p>stand Artur Stolz in der Nationalmannschaftsstatistik, hinter dem wohl zu damaliger Zeit besten deutschen Basketballer, Oskar Roth (USC Heidelberg ,53 L\u00e4nderspiele), mit 49 L\u00e4nderspielen an zweiter Stelle.<\/p>\n<p>Im Sp\u00e4tsommer 1952 wanderte \u201eAtti\u201c nach Amerika aus, um sein Gl\u00fcck als Baseballprofi zu versuchen. Als f\u00fcr ihn die Gefahr bestand, als Soldat in den Koreakrieg eingezogen zu werden, kehrte er im Fr\u00fchjahr 1953, zum Gl\u00fcck f\u00fcr die Basketballer der NSF, nach Berlin zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Die Ursprungsmannschaft war wieder komplett.<\/p>\n<p>Aber auch weitere Spieler der NSF bekamen die Chance sich in der Deutschen Basketball Nationalmannschaft zu bew\u00e4hren: Wolfgang Strietzel, Joachim Reiche, G\u00fcnter Seiffert, Lothar Keyer, G\u00fcnter Schmidtchen, Manfred Stelldinger und Joachim Werra.<\/p>\n<p>Nach der Gr\u00fcndung des Berliner Basketball Verbandes im Sommer 1949 begannen mit folgenden 11 Vereinen SG Reinickendorf, ASV, BSC, VfL Lichtenrade, TuS Lichterfelde, NSF, OSC, VfV Spandau, Sutos Spandau, VfL Sportfreunde, SSC S\u00fcdwest, die ersten Rundenspiele in Berlin.<\/p>\n<p>Erster Berliner Meister wurde die SG Reinickendorf. In dem darauf folgenden Jahr<\/p>\n<p>dominierte die Mannschaft des BSC die Berliner Szene.<\/p>\n<p>Im Jahre 1951, bei der ersten Teilnahme der NSF im M\u00e4nnerbereich, wurde sogleich die Berliner Meisterschaft errungen und der BSC im Endspiel (61:32) besiegt.<\/p>\n<p>Dieser ersten Berliner Meisterschaft sollten noch ununterbrochen, bis zum Jahre 1966, 15 weitere Meisterschaften folgen. Erst im Jahre 1967 beendete der BSV diese Serie.<\/p>\n<p>Die Erfolge in der Berliner Meisterschaft berechtigten die Mannschaft jeweils zur Teilnahme an der Deutschen Basketballmeisterschaft. Hier traf man st\u00e4ndig auf die damaligen \u201egro\u00dfen\u201c Mannschaften aus dem Bundesgebiet, wie Heidelberg, D\u00fcsseldorf, Aachen und M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>Gleich bei der ersten Teilnahme im M\u00e4nnerbereich 1951 wurde im April bei der 5. Deutschen Basketballmeisterschaft in Berlin der 4. Platz errungen, punktgleich mit dem Zweit- und Drittplazierten.<\/p>\n<p>Diesem hervorragenden Erfolg folgten mit der Ursprungsmannschaft drei deutsche Vizemeisterschaften, 1952 in Stuttgart gegen TB Heidelberg (35:47), 1953 in Berlin gegen TB Heidelberg (33:40) und 1955 in Berlin gegen Bayern M\u00fcnchen (59:65).<\/p>\n<p>Weitere Platzierungen unter den vier besten Mannschaften in Deutschland waren in den Jahren 1954, 1957, 1959, 1960, 1962 und 1964.<\/p>\n<p>In den verbleibenden Jahren 1956, 1958 und 1961 erreichte die Mannschaft mindestens die Qualifikation der Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft (letzte 8 Teams).<\/p>\n<p>So bleibt festzustellen, dass die 1. M\u00e4nnermannschaft der NSF von 1951 l\u00fcckenlos bis 1964 zu den Spitzenmannschaften in Deutschland geh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Zu der Stammformation der Ursprungsmannschaft geh\u00f6rten folgende Spieler: Wolfgang Strietzel, Joachim Reiche, Wolfgang Naumann, Hilmar Wegner, G\u00fcnter Schmidtchen, Lothar Keyer, Artur Stolz, Karl-Heinz Fuhrmann, G\u00fcnter Seiffert.<\/p>\n<p>Ende der 50er Jahre stie\u00dfen, aufgrund der guten Nachwuchsarbeit der NSF, weitere Spieler aus dem Jugendbereich zur ersten M\u00e4nnermannschaft hinzu, u. a. Piotrowski, Joachim Gr\u00fctzke, J\u00fcrgen Helmke, Eberhard Heisse, Peter Schlie\u00dfer, Manfred Stelldinger, Joachim Werra, J\u00f6rg Strietzel.<\/p>\n<p>Im Jahre 1963 erreichte eine neu formierte Mannschaft noch einmal ein Endspiel um die Deutsche Basketballmeisterschaft. Auch dieses Mal reichte es nur zu der Vizemeisterschaft, denn das Spiel wurde in Frankfurt\/Main gegen Alemannia Aachen verloren (49:59).<\/p>\n<p>Unter dem Trainer G\u00fcnter Seiffert waren folgende Spieler beteiligt: Werner Lamade, J\u00f6rg Strietzel, Artur Stolz, Manfred Stelldinger, Gerhard Filbig, Eberhard Heisse, Klaus Weinand, Lothar Keyer, Peter Schliesser, Joachim Werra, J\u00fcrgen Helmke, G\u00fcnter Schmidtchen.<\/p>\n<p>Was der M\u00e4nnermannschaft nicht gelang, die Deutsche Meisterschaft zu erringen, erreichte bei der 3. Deutschen Meisterschaft in Berlin im April 1953 die Damenmannschaft mit einem Sieg \u00fcber die TSG Heidelberg (26:19) in der Besetzung: Erika Schulz (Keyer), Thea Dill (Fager), Margrit D\u00f6rr (K\u00f6nig), Doreen Lindemann (Mueller), Gudrun Pauksch (Sch\u00f6ppenthau), Doris Lobrecht (Fenske), Margot Leeder, Gerda Bachmeyer und Giesela Koblitz. Als Trainer fungierte G\u00fcnter Seiffert.<\/p>\n<p>Durch ihre Popularit\u00e4t und der attraktiven Spielweise waren die Basketballer der NSF auch begehrte Spielpartner bei Turnieren und Freundschaftsspielen.<\/p>\n<p>So wurden viele Turniere erfolgreich bestritten (u. a. in Alfeld, Neustadt a. R\u00fcbenberge, Wolfenb\u00fcttel, Hannover, Hamburg). Auch internationale Veranstaltungen in Kopenhagen\/D\u00e4nemark und in Malm\u00f6\/Schweden (hier hatte der leider fr\u00fch verstorbene Hans Blacejewski -Leiter der Basketballabteilung von 1961 bis 1963- die besten Verbindungen), und allj\u00e4hrliche Treffen der Jumelage (eine sportliche und kulturelle Veranstaltung der Partnerst\u00e4dte von Neuk\u00f6lln: Amsterdam\/Zaandam, Paris\/Boulogne-Billancourt, Br\u00fcssel\/Anderlecht, London\/Hammersmith) waren H\u00f6hepunkte au\u00dferhalb der normalen Wettk\u00e4mpfe im Punktspielbetrieb.<\/p>\n<p>Anfang der 60ziger Jahre wurden 4 regionale Ligen im Bundesgebiet eingef\u00fchrt (Nord, West, S\u00fcd und S\u00fcdwest). Unsere 1. M\u00e4nnermannschaft wurde in die \u201eNorddeutsche Oberliga\u201c eingeordnet. Viermal konnten wir die Meisterschaft dieser Liga gewinnen (1960\/61, 1961\/62, 1962\/63 und 1966\/67).<\/p>\n<p>Dem allgemeinen ballsportlichen Trend folgend, f\u00fchrte der Deutsche Basketball Bund im Oktober 1966 eine zweiteilige Bundesliga mit einer \u201eN\u00f6rdlichen\u201c und einer \u201eS\u00fcdlichen\u201c Liga mit je 10 Mannschaften ein.<\/p>\n<p>Die \u201en\u00f6rdliche Bundesliga\u201c sollte je aus 5 Vereinen der Norddeutschen- und 5 Vereinen aus der Westdeutschen Oberliga gebildet werden.<\/p>\n<p>Wir belegten in diesem Jahr nur den 6. Platz in der \u201eNordliga\u201c und waren somit nicht qualifiziert. Jedoch aufgrund eines erfolgreichen Protests, in einem Ligaspiel in G\u00f6ttingen fungierten zwei Schiedsrichter ohne g\u00fcltige Lizenz, erhielten wir die Chance durch einen Sieg im Wiederholungsspiel gegen Hellas G\u00f6ttingen doch noch in die neu gegr\u00fcndete Bundesliga aufgenommen zu werden. Jedoch verloren wir (52:67) und mussten ein weiteres Jahr in der \u201eNordoberliga\u201c spielen.<\/p>\n<p>Der Aufstieg wurde jedoch im darauf folgenden Jahr nachgeholt.<\/p>\n<p>In einem dramatischen Entscheidungsspiel errangen wir zum vierten Mal die \u201eNorddeutsche Meisterschaft\u201c in Salzgitter gegen den Hamburger TB (59:42) und waren daraufhin ab Oktober 1967 gleichzeitig Aufsteiger in die 10er Gruppe der \u201eNordliga\u201c der zweiteiligen Bundesliga.<\/p>\n<p>Nach drei Jahren Zugeh\u00f6rigkeit mussten wir 1970 die Bundesliga durch einen schmerzlichen Abstieg wieder verlassen. Trainiert wurde die Mannschaft im ersten Jahr von Artur \u201eAtti\u201c Stolz. Ihm folgten in den Jahren darauf G\u00fcnter \u201eKuppa\u201c Seiffert und G\u00fcnter \u201eBubi\u201c Schmidtchen.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Saison 1967\/68: 6. Platz von 10 Teams,1049:1181 K\u00f6rbe, 15:21 Punkte.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Saison 1968\/69: 8. Platz von 10 Teams, 1107:1295 K\u00f6rbe, 15:21 Punkte.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">Saison 1969\/70: 10. Platz von 10 Teams, 1141:1581 K\u00f6rbe, 0:36 Punkte.<\/p>\n<p align=\"LEFT\">\n<p>Nach dem Abstieg fiel die Mannschaft auseinander.<\/p>\n<p>Einige Spieler wechselten zum aufstrebenden DTV Charlottenburg (aus dem sp\u00e4ter Alba Berlin hervorging), andere zum BSV der ebenfalls in der \u201eNordliga\u201c der Bundesliga spielte und die Klasse gehalten hatte.<\/p>\n<p>Ein \u201eharter Kern\u201c verst\u00e4rkt mit einigen j\u00fcngeren Spielern blieb dem Verein treu, spielte in der 2. Mannschaft in der Bezirksliga und auch sp\u00e4ter im Seniorenbereich erfolgreich weiter.<\/p>\n<p>So wurde mit dem verbleibenden \u201eRest\u201c der Bundesligamannschaft (Peter Behnke, Eberhard Heisse, J\u00fcrgen Helmke, Manfred Stelldinger, Artur Stolz, Joachim Werra, Klaus Ziegler) schon in der Saison 1972\/73 die erste Berliner Seniorenmeisterschaft gewonnen. Dieser Erfolg wiederholte sich 1981. Und in den Jahren 1979 und 1982 gelang sogar der Sieg der Norddeutschen Seniorenmeisterschaft.<\/p>\n<p>Eine verj\u00fcngte 1. Herrenmannschaft, sie war schon im Jugendbereich 1967 als Berliner Meister mit dem Gewinn der Norddeutschen Meisterschaft und einem 3. Platz in der Deutschen Meisterschaft sehr erfolgreich, nahm nach dem Abstieg aus der Bundesliga den Spielbetrieb in der Saison 1970\/71 in der Oberliga Nord mit 10 Teams auf.<\/p>\n<p>Am Ende der Spielzeit war ein 4. Platz mit der neu formierten Mannschaft ein Erfolg.<\/p>\n<p>In der Saison 1971\/72 wurde die \u201eOberliga Nord\u201c in die \u201eRegionalliga Nord\u201c umbenannt und gleichzeitig auf 12 Teams aufgestockt.<\/p>\n<p>Am Ende der Spielzeit konnte mit dem 1. Platz wieder der Aufstieg in die zweiteilige Erste Bundesliga ( Nordliga) geschafft werden. Doch nach einer erfolglosen Saison 1972\/73 (8. Platz von 8 Teams, 967:1369 K\u00f6rbe, 0:28 Punkte) musste die Mannschaft die Erste Bundesliga durch den Abstieg in die zweitklassige Regionalliga Nord wieder verlassen.<\/p>\n<p>Zu der Stammformation geh\u00f6rten folgende Spieler: Eric Sorenson, J\u00fcrgen Prie\u00df, Hanno Rath, Harald Lueck, J\u00fcrgen Schiffner, Wolfgang Biehl, Hans-J\u00fcrgen Duchstein, Werner Neumann, Wolfgang Lehmann, Gerd K\u00fchnel, Hans-J\u00fcrgen Elsner, Armin Stapel,Klaus Kuhring. Trainiert wurde die Mannschaft von G\u00fcnter \u201eKuppa\u201c Seiffert.<\/p>\n<p>In der \u201eewigen Bundesligatabelle\u201c -Stand Sommer 2015-, liegen die NSF mit 4264:5426 K\u00f6rben und 26:110 Punkten von 81 Teams an 55. Stelle.<\/p>\n<p>Mit diesem Abstieg verschwanden die Basketballer der Neuk\u00f6llner Sportfreunde nach rund 25 erfolgreichen Jahren, aus dem Bereich des Deutschen Spitzenbasketballs.<\/p>\n<p>Mit der Bildung einer eingleisigen Ersten Bundesliga und der gleichzeitigen Einf\u00fchrung einer zweigeteilten Zweiten Bundesliga in der Saison 1975\/76 war die 1. Herrenmannschaft in der Regionalliga Nord nur noch drittklassig. Der gro\u00dfe Qualit\u00e4tssprung weiter nach oben in die 1. Bundesliga, der in den 70er Jahren noch gelungen war, konnte leider nicht noch einmal erreicht werden.<\/p>\n<p>2017 gibt es bei den NSF keine Mannschaften im Herren- Damen- und Jugendbereich. Nur eine Seniorenmannschaft (45+), die zum gro\u00dfen Teil aus folgenden Spielern des Bundesligateam von 1972 besteht, Werner Neumann, Harald L\u00fcck, Franz Elsner, Armin Stapel, Kuno Heintsch, Manfred F\u00fcrbas, Dirk Siemann, Dietmar Klemm, Gerd Wendt, Marcus Grosser-Schlepps und Otto Jagla nimmt noch an Rundenspielen des Berliner Basketball Verbandes teil. Aber auch sie stellte 2018 den Spielbetrieb ein und trainierte nur noch.<\/p>\n<p>Es gibt sicherlich vielschichtige Gr\u00fcnde f\u00fcr den Niedergang der Basketballabteilung der NSF.<\/p>\n<p>Seit seinen Anf\u00e4ngen in den 50er Jahren hat der Basketballsport in Deutschland nunmehr in seiner Quantit\u00e4t und Qualit\u00e4t einen riesigen Aufschwung genommen.<\/p>\n<p>Durch die gr\u00f6\u00dfere Konkurrenz und die Einf\u00fchrung des bezahlten Profisports erhielt der Basketball im deutschen Sport einen v\u00f6llig neuen Stellenwert. Hinzu kamen gr\u00f6\u00dfere Sportarenen mit steigenden Zuschauerzahlen und mehr Pr\u00e4senz in den Medien.<\/p>\n<p>Basketballvereine mit gro\u00dfer Finanzkraft von Sponsoren und anderen Quellen setzten sich durch und konnten erfolgreichen Spielern Vorteile anbieten und sie zu Stars aufbauen, was Vereinen, die auf ehrenamtlicher Basis mit beschr\u00e4nkten Mitteln arbeiteten, nicht m\u00f6glich war.<\/p>\n<p>Gr\u00f6\u00dfter Mangel war sicherlich, dass sich aus dem eigenen Kreis der ehemals Aktiven oder der noch \u201efreizeitlich besch\u00e4ftigten\u201c Basketballspieler keiner fand, der sich fr\u00fchzeitig um die Nachwuchsarbeit k\u00fcmmerte oder sich bei dem immer kommerzieller (Sponsoring) werdenden Basketballsport profihaft engagieren wollte oder auch konnte.<\/p>\n<p>Dabei gab es im Verein ausreichend qualifizierte Fachkr\u00e4fte. Diverse Spieler wurden mehrfach in die Deutsche Nationalmannschaft berufen.<\/p>\n<p>Dazu gab es f\u00fcr weitere Spieler der 1. Mannschaft viele Nominierungen in Auswahlmannschaften von Norddeutschland und der Berliner Stadtmannschaft.<\/p>\n<p>Als Schiedsrichter waren auch auf internationalem Parkett Peter Schlie\u00dfer, Lothar Keyer und G\u00fcnter Seiffert anerkannte Spitzenkr\u00e4fte. Beim Deutschen Basketball Bund \u2013DBB- fungierten Joachim Reiche und G\u00fcnter Seiffert als Trainer bei Damen- und Herrenmannschaften.<\/p>\n<p>Peter Schlie\u00dfer war lange Jahre im Vorstand des DBB und bet\u00e4tigt sich nun im Vorstand des Proficlubs ALBA Berlin. Er, sowie Artur Stolz, Erika und Lothar Keyer waren an der Organisation des olympischen Basketball Turniers in M\u00fcnchen 1972 beteiligt.<\/p>\n<p>Umso unverst\u00e4ndlicher und unerkl\u00e4rlicher ist der Niedergang.<\/p>\n<p>Auch der Tod hat unsere NSF-Familie nicht verschont, und so mussten leider viel zu fr\u00fch einige von uns gehen (so weit bekannt):<\/p>\n<p>Joachim Reiche (1988), Bruno Kornowski (1991), Lothar Keyer (1991),<\/p>\n<p>G\u00fcnter Schmidtchen (1995), Gudrun Sch\u00f6ppenthau geb. Pauksch.(2001),<\/p>\n<p>G\u00fcnter Seiffert (2003), Manfred Stelldinger (2005), Dr. Bernd Jan\u00dfen (2005),<\/p>\n<p>Karl-Heinz Fuhrmann (2006), Doris Fenske geb. Lobrecht (1997), Margot Schwabe (?), Eberhard Hei\u00dfe (2007), Gerd Fenske (2007), Anneliese Reinecke geb. J\u00f6rk (2009),<\/p>\n<p>Horst Wille (2011), Hilmar Wegner (2012), Otto Jagla (2015), Klaus Ziegler (2017),<\/p>\n<p>Margrit-Eva K\u00f6nig geb. D\u00f6rr (2018), Artur Stolz (2018), Christel Reiche (2018),<\/p>\n<p>Peter Behnke (2019), Wolfgang Strietzel (2020)<\/p>\n<p>Wir werden sie nicht vergessen.<\/p>\n<p><u><b>Fazit <\/b><\/u><\/p>\n<p>Das Basketballspiel hat sich innerhalb der letzten rund 60 Jahre ver\u00e4ndert. Aus einem \u201ek\u00f6rperlosen\u201c Spiel ist ein athletischer Kampfsport geworden. Waren es anf\u00e4nglich in der Hauptsache Studenten oder berufst\u00e4tige \u201eFeierabendsportler\u201c, so betreiben nunmehr den Spitzenbasketball ausschlie\u00dflich bezahlte Profisportler die dem Verein ganzt\u00e4gig zur Verf\u00fcgung stehen und in allen Belangen (z. B. was die physische, die physiologische und die \u00e4rztliche Betreuung betrifft) die beste Versorgung genie\u00dfen. \u201eGewachsene\u201c Mannschaften, die sich aus dem eigenen Nachwuchsbereich nach und nach erg\u00e4nzen, gibt es im Leistungssport nicht mehr (da steht der Basketballsport nicht allein).<\/p>\n<p>Es werden Spieler \u201ege- und verkauft\u201c. Die Vereine wechseln ihre Namen im Jahresrhythmus, je nach Willen der Sponsoren oder anderen Einfl\u00fcssen. Spieler aus fast allen Erdteilen spielen in den Teams und wobei die Zuschauer inzwischen teilweise Schwierigkeiten haben, sich mit \u201eihrer\u201c Mannschaft zu identifizieren. Man mag diese Entwicklung bedauern, oder auch nicht. Das bleibt jedem allein \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>Trotzdem verst\u00e4rkte sich der \u201eZuschauerboom\u201c und das Interesse der Medien. Die Hallen sind bei den Spielen der Bundesliga oder bei internationalen Vergleichen oftmals zu klein um die vielen Fans aufzunehmen.<\/p>\n<p>Jahrelang war auch die deutsche Nationalmannschaft auf dem internationalen Parkett nur Mittelma\u00df, da auf \u201ewichtigen\u201c Positionen in den Bundesligaclubs kaum deutsche Spieler einen Stammplatz einnahmen.<\/p>\n<p>Das hat sich durch das Mitwirken von div. in der NBA t\u00e4tigen Spielern, u. a. Detlef Schrempf, Dirk Nowitzky, Dennis Schr\u00f6der und die Wagner Br\u00fcder, grundlegend ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Die Deutsche Nationalmannschaft geh\u00f6rt nunmehr zur Weltspitze.<\/p>\n<p>Sie wurde sogar bei der FIBA Weltmeisterschaft 2023 im Endspiel gegen Serbien (83:77) zum ersten Mal Weltmeister.<\/p>\n<p><u><b>Nachwort<\/b><\/u><\/p>\n<p>Meine Aufzeichnungen habe ich zum gro\u00dfen Teil dem mir vom verstorbenen \u201eKuppa\u201c Seiffert hinterlassenen Archiv entnommen. Sie beruhen weiter auf eigenen Unterlagen und Erinnerungen. Die Auflistung der Ereignisse mag sicherlich l\u00fcckenhaft sein.<\/p>\n<p>Aber ich bin mir sicher, dass jeder seine eigene Historie hat und auf seine Art und Weise zum Gelingen des Gemeinwesens \u201eBasketball im NSF\u201c beigetragen hat.<\/p>\n<p>Joachim Werra<\/p>\n<p>Berlin, im Mai 2007 (erstellt anl\u00e4sslich der 100 Jahrfeier des Gesamtvereins)<\/p>\n<p>Zuletzt ge\u00e4ndert im Dezember 2024<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Basketball bei den Neuk\u00f6llner Sportfreunden. Eine Abteilung der Neuk\u00f6llner Sportfreunde seit 1949. Ansprechpartner: Werner Neumann Goetheallee 1 14612 Falkensee Tel. (03322) 20 26 19 Fax (03322) 20 26 21 Tel. (d) (030) 9014 2582 E-Mail: basketball@neukoellner-sportfreunde.de Basketball bei den \u201eNeuk\u00f6llner &hellip; <a href=\"http:\/\/www.neukoellner-sportfreunde.de\/?page_id=44\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":38,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-44","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.neukoellner-sportfreunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/44","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.neukoellner-sportfreunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.neukoellner-sportfreunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.neukoellner-sportfreunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.neukoellner-sportfreunde.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=44"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.neukoellner-sportfreunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/44\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2053,"href":"http:\/\/www.neukoellner-sportfreunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/44\/revisions\/2053"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.neukoellner-sportfreunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/38"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.neukoellner-sportfreunde.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=44"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}