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Bereits in den fünfziger Jahren begann die großartige Erfolgsgeschichte nicht nur der erfolgreichsten Abteilung der Neuköllner Sportfreunde, sondern
der erfolgreichsten Abteilung im gesamten Neuköllner Sport überhaupt. Die Boxer der Neuköllner Sportfreunde sind seither ein Garant für sportliche Höchstleistungen, Meisterschaften und Medaillen.
1952 war das große Jahr des Günter Heidemann, der bei den Olympischen Spielen in Helsinki die
Bronzemedaille erboxen konnte, im gleichen Jahr Deutscher Meister wurde und dieses Kunststück drei Jahre später noch einmal wiederholte. Trainingskamerad von Heidemann war Harry Kurschat, der 1953, 1954 und 1956 Deutscher Meister im Leichtgewicht wurde. 1955 gewann Kurschat für die Neuköllner Sportfreunde den ersten Europameistertitel und ein
Jahr später bei der Olympiade in Melbourne Olympiasilber. So ganz nebenbei erboxte sich Kurschat noch sieben Berliner Meistertitel in Folge und durfte sich fortan Berliner Rekordmeister nennen. Daß da natürlich auch
in der Mannschaft Berliner- und Brandenburgische Meisterschaften "abfielen" und sogar die Deutsche Mannschaftsvizemeisterschaft 1951 erkämpft werden konnte, ist klar.
Oliver, Robert und Peter Suckrow, Klaus Niketta, Detlef Koch, Gerd Manthey, Theo Rygiel, Ralf und Gracciano Rocchigiani, Lothar Radtke, Manfred
Höhnow, Gunnar Jenssen, Leo Kakolewicz und Andreas Ginnow sind nur einige Namen von Meisterboxern, die über die Grenzen Berlins hinaus Meisterschaften und Plazierungen am laufenden Band erkämpften.
Ein einsamer Rekord steht vielleicht für die Ewigkeit, denn 1978 gewannen NSF-Boxer nicht weniger als fünf von 10 Deutschen Juniorenmeistertiteln,
was in der deutschen Boxgeschichte einmalig ist. Insbesondere die Gebrüder Rocchigiani brachten es bei den Profis sogar bis zu Weltmeisterehren.
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